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Aktuelles

Aus der Arbeit des Gemeinderats: Sitzung vom 6. Mai 2025

icon.crdate22.05.2025

Gemeinderat

TOP 1: Waldbegang

Die Teilnehmer treffen sich um 18.00 Uhr vor dem Rathaus. Zur öffentlichen Sitzung in Form eines Waldbegangs haben sich Forstinspektor Hauser, Fachbereichsleiterin Frau Spiegelhalter, zahlreiche Gemeinderäte, interessierte Jäger und auch interessierte Bürger eingefunden. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Bürgermeister Traub wurden Fahrgemeinschaften gebildet um die einzelnen Waldbilder anzufahren.

Frau Spiegelhalter freut sich über die vielen Teilnehmer und die Möglichkeit zu erklären, was Gemeinde und Forst im Wald vorhaben und wie sich die Arbeit im Wald gestaltet.

Angefangen wird in einem Bereich in der eine Naturschutzmaßnahme stattfand. Frau Spiegelhalter erklärt, dass der Wald neben der Funktion Geld zu erwirtschaften auch noch die Erholungsfunktion hat. Gesetzlich vorgeschrieben ist zudem auch die Naturschutzfunktion. Hier gilt es auf die Artenvielfalt zu achten und seltene Arten zu fördern. Bei der aktuell zu sehenden Fläche handelt es sich um eine 5,7 Hektar große Heidefläche. Es gibt noch Wacholderbüsche. Es handelt sich um einen mageren Standort auf dem besondere Wiesenpflanzen, teilweise auch Orchideen und seltene Vogelarten vorkommen. Die Bäume wurden abgeholzt da für die Artenvielflat viel Licht benötigt wird und die Bäume dieses Licht genommen haben. Einige Bäume konnten stehen bleiben und alles in allem ergibt sich hier nun eine parkartige Landschaft, die die Erholungs- und Naturschutzfunktion erfüllt und ein schönes Bild gibt. Solche Maßnahmen können über den Naturschutz gefördert werden.

Beim nächsten Waldbild erklärt Förster Hauser den Zyklus der Naturverjüngung. Der Bestand besteht aus einem etwa 110 Jahre alten Wald. Er erklärt, dass aufgrund des trockenen Frühjahrs von ca. 3000 gesetzten Pflanzen vermutlich 50-60% nicht durchkommen werden. Dies ist kosten- und zeitintensiv, daher wird auf die Naturverjüngung gesetzt, hier gibt es fast keine Ausfälle. Vorteil ist hier, dass wenn der alte, große Baumbestand wegfällt (z. B. durch Borkenkäferbefall), hier der neue Bestand gleich nach kommt.

Frau Spiegelhalter geht anhand eines Plakats auf die Phasen des Waldbestandes ein. Sie zeigt den Altbestand mit vielen alten, dicken Bäumen, die demnächst geerntet werden können. Anhand von Zeichnungen zeigt sie den Unterschied zwischen der Naturverjüngung und der Kulturpflanzung. Im Gegensatz zur Kultur wächst bei der Naturverjüngung der Wald gleich nach. Beim Jungbestand sind viele kleine Bäume auf kleiner Fläche, hier muss dann entschieden werden, welche Arten an Bäumen erhalten werden sollen und welche wegkommen werden. Zu diesem Zeitpunkt gibt es noch viele Bäume mit denen aber noch kein Geld erwirtschaftet werden kann. Danach kommt der Zuwachsbestand, hier sind die Bäume schon dicker, die Bäume, die stehen bleiben sollen, sind bereits ausgewählt und die anderen werden abgeholzt um Platz und Licht zu schaffen. Hier kann schon etwas Geld erwirtschaftet werden. Das Ziel ist, einen guten Altbestand mit vielen schönen, dicken Bäumen und einem guten Vorratsbestand zu bekommen, mit dem Geld verdient werden kann.

Ein Jäger möchte wissen, für was das Holz denn in 10-15 Jahren verwendet werden soll, wenn kein Brennholz mehr verwendet werden soll.

Frau Spiegelhalter erklärt, dass man momentan in der Forschung stecke, z.B. Dämmstoffe oder Klebstoffe daraus zu machen, hier ist man aber noch ganz am Anfang. Näher dran ist man am Thema Baubuche, hier wird nicht der große Balken wie beim Nadelholz verwendet, sondern die Buche wird in kleine Stücke geschnitten die dann wieder zusammengeklebt werden. Die daraus entstehenden Balken sollen tragfähiger sein als die Balken aus dem Nadelholz. Als Beispiel führt Herr Hauser das Bürogebäude der Firma Zilk in Gammertingen auf.

Herr Hauser erklärt weiter zum Waldbild, dass hier vor ca. 30 Jahren der Ausgangsbestand zu 80-90 % aus Fichten bestand, nur einzelne Buchen waren vorhanden. Da die Buche jedoch den Schatten gut verträgt, wächst diese als Naturverjüngung am besten unter der Fichte. Es sind jedoch auch Fichten, Tannen und Ahorn in der Naturverjüngung zu finden. Auch Esche war dabei, diese ist jedoch durch das Eschentriebsterben kaputt gegangen. Die Fichte soll an diesem für die Fichte guten Standort erhalten bleiben. Hier ist kaum Rotfäule vorhanden. Er erklärt, dass in diesem Bestand in den 20 Jahren seit er zuständig ist, bereits 4 x Holz gemacht wurde, davon die letzten 3 Jahre mit dem Vollernter. Momentan ist hier ein Bestand von ca. 350-400 m³ Holz vorhanden. Das Entfernen mit dem Harvester und die anschließende Aufarbeitung auf dem Rückeweg sorgt dafür, dass an der Naturverjüngung keine größeren Schäden entstehen, die entfernten Äste liegen nicht in der Verjüngung, sondern auf dem Rückeweg. In diesem Bestand wird durch Auslichtung dafür gesorgt, dass der Bestand wächst. In ca. 15 Jahren wird der alte Bestand dann weg sein.

Er erklärt, dass die Naturverjüngung viele Vorteile hat gegenüber der Kulturpflanzung. Die Pflanzen aus der Pflanzschule sind kosten- und pflegeintensiv und eine beliebte Nahrung für die Rehe. Ein Hektar Fichtenkultur kann 2000-3000 € kosten, Douglasie und Weißtanne kosten einiges mehr. Die Pflege, wie das Umzäunen und das Ausmähen, sind zeitaufwändig und somit auch teuer. Die Bäume aus der Naturverjüngung sind viel stabiler, sind den Standort gewohnt und können sich  gegen andere Pflanzen durchsetzen. In der Verjüngung sind auch Weißtannen zu finden, was ein guter Indikator dafür ist, dass die Jagd gut läuft.

Bei der nächsten Fläche handelt es sich um eine große Fläche, bei der der letzte Eingriff vor ca. 5-6 Jahren stattgefunden hat. Das Reisig wurde zu Haufen gestapelt, die Verjüngung so gut wie möglich geschont. Größere Löcher, die durch  Fehlstellen entstanden, wurden durch das Nachpflanzen von schnellwachsender Douglasie entfernt. Kleinere Löcher wachsen alleine wieder zu. Bei der Douglasie handelt es sich um wertvolles Holz und sie ist sehr trockenresistent. Die gepflanzten Douglasien werden durch ein Gitter gegen Verbiss geschützt, dieses wird nach 7-9 Jahren wieder entfernt. In diesem Bereich wurden die Bäume mit farbigen Pfählen markiert (Pflanzen aus der Naturverjüngung in der Farbe rot, gekaufte Kulturpflanzen gelb), um zu sehen, welche besser gedeihen.

Eigentlich sollte nun an dieser Stelle von Herrn Mendler gezeigt werden, wie die Jungbestandspflege gemacht wird. Leider ist Herr Mendler krank, daher wird seine Arbeit nur erklärt. Das Ausdünnen erfolgt mit einem Freischneider mit einem Kreissägenblatt. Die Fichten müssen ausgedünnt werden. Auf einem Hektar können 10.000 – 20.000 Fichten stehen. Die Stammzahl muss deutlich auf ca. 2.000 – 3.000 Fichten reduziert werden. Früher wurde das mit der Motorsäge gemacht, dies war jedoch viel anstrengender als mit dem Freischneider.

Frau Spiegelhalter erklärt, dass es für die Bäume wichtig ist, viel Platz zu haben. Wenn wenig Bäume auf einer Fläche stehen, können diese durch mehr zur Verfügung stehenden Wassers und Nährstoffen schneller dick werden und somit zu einer besseren Holzernte und zu guten Gewinnen führen. Lieber weniger Bäume und dafür dickere Stämme als viele Bäume, die dann nur dünne Stämme haben. Das Ziel sei, einen guten Mischwald zu erhalten.

Ein Teilnehmer möchte wissen, ob die Kiefer baulich kein Thema mehr sei.

Förster Hauser erklärt, dass die Kiefer eine Lichtbaumart sei, die in der Naturverjüngung daher kaum vorkommt. Auch im Absatz ist die Kiefer eher schlecht. Außerdem besteht bei der Kiefer durch die große Krone bei nassem Schnee die Gefahr von Schneebruch. An einem Beispielbaum zeigt Förster Hauser den Wildverbiss und erklärt, dass es nicht schlimm sei, wenn einzelne Bäume verbissen sind, wenn es aber zu viele sind, ist es sehr aufwändig, sich darum zu kümmern. Frau  Spiegelhalter erklärt, dass wenn die Bäume die Höhe erreicht haben und die Rehe die Terminalknospe nicht mehr erreichen können, die Jagd auch wieder zurückgefahren werden kann.

Ein Teilnehmer möchte wissen, ob es immer noch so sei, dass Pflanzen eher im Frühjahr gesetzt werden sollen.

Förster Hauser erklärt, dass wir 2024 ein super Frühjahr und daher einen Anwuchserfolg von 95 % hatten. Auch von der Arbeitskapazität ist ihm die Frühjahrspflanzung lieber. Im Winter ist das Problem, dass wenn Frost kommt das Pflanzloch wieder aufgeht, die Pflanzen danach locker sitzen und im Winter austrocknen können. In diesem Jahr wird aber aufgrund der hohen Ausfälle im Frühjahr eine Pflanzung im Herbst erfolgen. Er ist der Meinung, dass generell im Frühjahr die Hauptpflanzzeit ist, ein Pflanzen im Herbst aber auch möglich sei.

Ein Teilnehmer möchte wissen, wie es mit Krankheiten aussieht. Das Eschentriebsterben war eine Katastrophe und nun sei seines Wissens der Ahorn dran.

Frau Spiegelhalter meint, man wisse hier noch nicht, wie sich das auswirkt. Es handelt sich um die Rußrindenkrankheit. Diese befällt den Stamm und das lebende Gewebe, dieses platzt dann auf und die Bäume sterben ab. Die Sporen des Pilzes sollten nicht eingeatmet werden. Dies sei gesundheitsschädlich. Sie hofft aber, dass es nicht so schlimm werden wird wie bei der Esche.

In einem weiteren Bereich erklärt Förster Hauser die Wertästung. Die besten Preise werden durch dicke, gesunde und gerade Baumstämme erreicht, Douglasie kann so einen m³-Preis von 140-150 € ein schöner Ahorn kann 300-400 € erreichen, gar nicht gewünscht sind die sogenannten Zwiesel (aufgegabelter Baum) oder krumme Bäume. Schöne Stämme erreicht man durch die sogenannte Wertästung, diese erfolgt in 3 Stufen, bei der ersten Stufe werden die Äste bis 2,50 m Höhe mit der Schere entfernt, bei der zweiten Stufe werden die Äste mittels Stangensäge auf 5,00 m Höhe entfernt. Die letzte Stufe erfolgt durch Entfernen mit Hilfe eines Leitersystems auf 10,00 m Höhe. Eine höhere Astung würde zu teuer werden, dies steht nicht mehr im Verhältnis zum Preis, der erzielt werden könnte. Frau Spiegelhalter erklärt, dass auch nicht zu viel von der grünen Krone entfernt werden sollte, da dies der Motor des Baumes sei, je mehr grüne Krone vorhanden, desto schneller wächst der Baum. Anschließend werden die Bäume markiert, damit man auf diese bei der Holzernte besonders achtet und sie nicht beschädigt werden.

Im Vorbeigehen an einem ehemaligen Reisschlag verweist Förster Hauser noch darauf, dass die Tendenz bei den Reisschlägen rückläufig ist. In diesem Jahr waren es 9 Reisschläge, die letzten 2 davon bekam er nur mit Mühe und Not verkauft.

Als letztes erklärt Frau Spiegelhalter noch die Arbeit des Försters im Büro. Sie erklärt, anhand von Ausdrucken von Auszügen und Plänen aus dem Fachverfahren, dass jede Arbeit dokumentiert und im Fachverfahren eingegeben werden muss. Diese Zahlen werden auch für die Haushaltsrechnung der Gemeinde verwendet.

Nachdem es keine weiteren Fragen gibt, bedanken sich Frau Spiegelhalter und Förster Hauser bei den Teilnehmern.